FAQ – Fragen und Antworten

Nehmen Sie noch Schüler an?

Ja, wenn sich eine gute Möglichkeit für ein einmaliges Treffen oder einige Trainingstunden finden lassen. Regelmäßige Begleitungen sind jedoch nur dann sinnvoll, wenn die Schülerin/ der Schüler in der Nähe wohnt.

 

Wie kann ich meinem Kind helfen, wenn reglmäßige Trainings bei Ihnen nicht möglich sind?

Sie können anregen, dass die Personen, die Ihr Kind unterrichten, mich zu einem Vortag oder einer Schulung einladen. So könnte dann Ihrem Kind vor Ort geholfen werden – und vielen anderen Kindern dazu.

 

Wie lange dauert es mit Ihrer Methode, bis sich Erfolge einstellen?

Das ist sehr unterschiedlich und hängt auch davon ab, was Sie als „Erfolg“ betrachten würden. Einige wenige Kinder schaffen die Umstellung auf visuelles Merken und vom visuellen Gedächtnis aus zu schreiben relativ selbstständig. Verbesserungen im Schriftbild, bei der Fehleranzahl und möglicherweise in der Leistungsbewertung treten dann unmittelbar auf.

Für die meisten Kinder und Jugendlichen gilt, dass als Erfolg unmittelbar die Zuversicht wächst. Sie erkennen, dass sie mit einer grundlegend anderen inneren Vorgehensweise, die Rechtschreibung in den Griff bekommen könnten.Training ist jedoch erforderlich.

Schüler, die daraufhin selbstständig in der Lage sind, kontinuierlich Claim um Claim zu sichern, oder solche, die eine gute zuverlässige Lernbegleitung haben, machen in diesen Claims Fortschritte. Beispielsweise stabilisiert sich die Groß-und Kleinschreibung oder die Grundschulwörter der ersten beiden Klassen werden jetzt immer richtig geschrieben. Da die Schüler sich jedoch meistens schon in höheren Klassenstufen befinden, dauert es, bis sich Erfolge auch in Notenwerten ausdrücken. Der Fehlerquotient geht jedoch in der Regel kontinuierlich nach unten. Bei einem Ausgangsfehlerquotient von 24% dauert es daher länger als bei einem Fehlerquotient von 12% bis die notenrelevante Grenze der Klassenstufe unterschritten wird.

Gleichzeitig mit dem Training verbessert sich die allgemeine Haltung zur Schule, da die Stresssymptome nachlassen und der Schüler sich ausgeglichener am allgemeinen Untersichtsgeschehen beteiligen kann. Die Noten werden während der Trainingsphase in der Regel insgesamt besser.

Vokabeltests, begrenzte Diktate und häusliches Schreiben (in Ruhe) zeigen gewöhnliche schneller weniger Fehler als Texte, die schnell geschrieben werden müssen oder frei geschriebene Aufsätze oder Texte in einer ebenfalls betroffenen Fremdsprache.

 

Ich bin Lerntherapeut*in/ Lehrer*in. Wie kann ich diese Methode lernen?

Die Veranstaltungen „Basic-Ausbildung LRS-Training „Visuelle Bewusstheit“ Unterthema: innere Wortbilder und Schreibablauftraining“ und „Wörter richtig schreiben – Wie kann ich meine Schülerinnen und Schüler gezielt unterstützen, wenn es darum geht, sich die richtige Schreibweise für ein Wort zu merken?“ können direkt bei mir oder über die Hessische Lehrkräfteakademie gebucht werden.

https://akkreditierung.hessen.de/web/guest/catalog/detail?tspi=153583_

https://akkreditierung.hessen.de/web/guest/catalog/detail?tspi=145060_

 

Was genau trainieren Sie mit den Kindern und Jugendlichen?

Im Grunde genommen ist dies unterschiedlich. Meine Vorgehensweise ist eigentlich ein Setzbaukasten. Ich orientiere mich an der normalen Art, wie man richtige schreibt (und liest), und je nachdem, welches Element des sinnvollen Rechtschreibverhaltens (Leseverhaltens) ein Kind nicht beachtet, trainiere ich dieses Element. Meistens fehlt jedoch tatsächlich die innere Orientierung an der Repräsentation, wie das Wort aussehen sollte, wenn es richtig geschrieben ist (das nenne ich „ inneres Wortbild“). Normalerweise zeigen Kinder mit Rechtschreibproblemen mehrere Abweichungen vom sinnvollen Schreibverhalten. Ein weiteres häufig trainiertes Element ist das Kontrollieren der geschriebenen Wörter oder auch die Stifthaltung.

 

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